Mo 28.01.2008 · 19:30 · Domforum In der Reihe der "BDA Montagsgespräche" GUTACHTERVERFAHREN GERLING-AREAL Vorstellung der Ergebnisse
Vor gut hundert Jahren gründete Robert Gerling in Köln eine Vermittlungsgesellschaft für Versicherungswesen. Der Firmensitz in der Kölner Innenstadt wuchs innerhalb kurzer Zeit zur Konzernzentrale in Quartiersgröße an. Die eindrucksvolle, im Zusammenhang geplante Architektur prägt heute den Innenstadtbereich zwischen Von-Werth-, Christoph- und Magnusstraße.
Der Verkauf des Konzerns in Jahre 2006 an die Talanx-Gruppe führte zur Aufgabe des Firmensitzes in der Innenstadt. Die zentral gelegenen Immobilien hat die Frankonia-Eurobau AG übernommen, welche in einem Gutachterverfahren verschiedene Szenarien für die anstehende Umwandlung des Gerling-Firmensitzes zu einem nutzungsgemischten, hochwertigen und lebendigen Innenstadtviertel erarbeiten ließ. Dieses zweistufige Verfahren wurde Ende 2007 abgeschlossen. Wir stellen nun die Ergebnisse vor.
Mo 25.02.2008 · 19:30 · Domforum In der Reihe der "BDA Montagsgespräche" DER BRESLAUER PLATZ Ein neues Entrée für Köln
Vor gut fünfzehn Jahren wurde der städtebauliche Ideenwettbewerb zur Umgestaltung des Breslauer Platzes entschieden. Der damalige Oberstadtdirektor Lothar Ruschmeier wollte die "letzte große Baulücke in der Stadt wie im Rheinpanorama" endlich aufwerten zu einer attraktiven, großstädtischen Schauseite - einem "Platz" eben, im Zentrum der Millionenmetropole mit spektakulären Blickbezügen zum Dom und zum Rhein.
Zwar ist mittlerweile der Hauptbahnhof umfänglich saniert, der südliche Bahnhofsplatz hochwertig umgestaltet und das Kunibertsviertel zu einem exklusiven Wohn- und Bürostandort avanciert - nur der Breslauer Platz versinkt noch zwischen Baustellenabsperrungen, Tiefgaragenabfahrten, Omnibussen und provisorischen Gebäuden.
Dies soll sich in Kürze ändern. Aufbauend auf den damaligen Wettbewerbserkenntnissen wurde ein Rahmenplan mit Bebauungsvorschlägen aufgestellt, welcher kürzlich im Stadtentwicklungsausschuss verabschiedet wurde. Mit dieser Planung hoffen die Beteiligten nun ein weiteres Highlight in die faszinierende Nachbarschaft aus Weltkulturerbe Dom, denkmalgeschütztem Hauptbahnhof, denkmalgeschützter Hohenzollernbrücke und Vater Rhein zu setzen.
Mo 31.03.2008 · 19:30 · Domforum In der Reihe der "BDA Montagsgespräche" CLOUTH-GELÄNDE KÖLN-NIPPES Qualitätssicherung bei städtebaulichen Großprojekten
Das BDA-Montagsgespräch widmet sich dem Clouth-Gelände zwischen Planung und Realisierung. Insbesondere interessiert uns, welchen Prozess das Projekt in Köln-Nippes ausgehend vom Wettbewerb im Juli 2004 seit dem BDA-Montagsgespräch im April 2006 durchlaufen hat, als Bebauungsplan und Vermarktung des Geländes der ehemaligen Fabrik mit ihrem denkmalgeschützten Gebäudebestand vorbereitet wurden. Wie hat sich das Projekt auf dem Areal zwischenzeitlich entwickelt, wie sehen die städtebaulichen und architektonischen Planungen für das neue Wohnquartier aus?
Mo 21.04.2008 · 19:30 · Domforum In der Reihe der "BDA Montagsgespräche" AKTUELLE STÄDTEBAULICHE PLANUNGEN FÜR KÖLN-MÜLHEIM SÜD Euroforum Nord und KHD-Gießereigelände
Gleich über drei städtebauliche Planungen für räumlich eng verknüfte Areale in Köln-Mülheim hat der Stadtentwicklungsausschuss in seiner Sitzung am 10. April 2008 aktuelle Vorlagen der Stadtverwaltung beraten. Nach der in 2007 kontrovers geführten Diskussion um das KHD-Gelände und den zunächst beabsichtigten Kauf des Geländes durch den Kabelhersteller NKT Cables geht das "Rechtsrheinische Entwicklungskonzept Teilraum Nord" nun in eine neue Phase der politischen Willensbildung und Entscheidungsfindung. Für die Entwicklung des früheren Gießereigeländes der Deutz AG wurde das aus 2005 stammende städtebauliche Strukturkonzept im Hinblick auf eine gewerbliche Orientierung überarbeitet, für das sich südlich anschließende Areal des "Euroforums Nord" soll der Bebauungsplan geändert und ein Wettbewerbsverfahren angewandt werden.
Mo 26.05.2008 · 19:30 · Domforum In der Reihe der "BDA Montagsgespräche" DAS SIDOL-GELÄNDE IN KÖLN-BRAUNSFELD
Die Sidol-Werke in Köln-Braunsfeld, Ende der 1920-er Jahre im Stil des Bauhauses errichtet und bis in die 1980-er Jahre als Putzmittelfabrik genutzt, erfährt derzeit eine Überplanung: Zum einen das städtebauliche Konzept, zum anderen die Umnutzung der z.T. denkmalgeschützten Bestandsgebäude. Das Montagsgespräch informiert über das Projekt und seine Rahmenbedingungen im Spannungsfeld von Denkmalschutz, Modernisierungsbedarf, wirtschaftlicher Abhängigkeiten und Verantwortung für das gewachsene Umfeld.
Mo 23.06.2008 · 19:30 · Domforum In der Reihe der "BDA Montagsgespräche" ARCHÄOLOGISCHE ZONE UND JÜDISCHES MUSEM Die Ergebnisse des Wettbewerbes
Im Rahmen der Regionale „2010“ plant die Stadt Köln eine Archäologische Zone als denkmalhaften Bereich und archäologisch-historisches Museum als Erweiterung der bisherigen unterirdischen Ausstellung zum Praetorium zu schaffen und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Innenstadt von Köln soll somit über bauliche Maßnahmen im historischen Kontext wichtige Impulse erhalten. In zentraler Lage im Bereich des historischen Rathauses sollen zwei Baumaßnahmen von unterschiedlichen Bauherren realisiert werden, welche für die Innenstadtentwicklung von weitreichender Bedeutung sind. Beide Bausteine, die Archäologische Zone und das Jüdische Museum Köln, sollen von verschiedenen Bauherren realisiert und in getrennter Trägerschaft geführt werden.
Mo 25.08.2008 · 19:30 · Foyer der Oper am Offenbachplatz In der Reihe der "BDA Montagsgespräche" BÜHNEN KÖLN AM OFFENBACHPLATZ Die Ergebnisse des Wettbewerbes für Oper und Schauspielhaus
Das Preisgericht unter Vorsitz von Prof. Jörg Friedrich hat am 27. Juni 2008 den Wettbewerb über den Neubau des Schauspielhauses und die Sanierung der Oper entschieden. Den ersten Preis gewann das Büro Chaix & Morel (Paris) mit JSWD (Köln). In Kooperation mit der Stadt Köln stellen wir den Wettbewerb mit seinen Rahmenbedingungen, Zielsetzungen und seinem Ergebnis vor.
Mo 27.10.2008 · 19:30 · Domforum In der Reihe der "BDA Montagsgespräche" STÄDTEBAU GEHT ALLE AN Bürgerschaftliches Engagement für Köln
Obwohl die deutschen Städte und Gemeinden die "kommunale Planungshoheit" ausüben, suchen sie bei den komplexen innerstädtischen Planungen einen breiten Konsens, aber auch viele Schultern auf denen Planung getragen werden. Public-Private-Partnership, Bürgerbeteiligung im Rahmen der Bauleitplanung, kooperative Planungsverfahren, Agenda 21 Prozesse, Ausstellungen von Wettbewerbsergebnissen, Diskussionsabende, Häuser der Architektur oder Stadtteilbüros sind heute gängige Instrumente von Planungsämtern. Das "Leitbild Köln 2020" und der "Städtebauliche Masterplan Köln Innenstadt" sind mit großer Beteiligung von vielen Akteuren durchgeführt und aufgestellt worden. Daneben gibt es aber auch Planungen, die unmittelbar aus der Bürgerschaft vorgetragen werden, oder sogar von einzelnen Bürgern oder Gruppen umgesetzt werden. Die Initiative „Bildungslandschaft Nord“ der Montag Stiftung oder die Kölner Grün Stiftung sind solche außergewöhnliche Vorhaben. Für Köln ist bürgerschaftliches Engagement nichts Neues. Zahlreiche Stiftungen und Ehrenämter zeigen, dass viele Kölner bereit sind, sich mit ihren individuellen Möglichkeiten einzubringen. Der Schriftzug "Liebe Deine Stadt“ über der ungeliebten Nord-Süd-Fahrt ist einerseits Mahnung, andererseits aber auch ein Beweis für die emotionale Bindungskraft, die die Stadt Köln auf seine Bewohner und Besucher ausübt. Köln bietet denjenigen, die sich einsetzten und beteiligen wollen, die gerne für das Gemeinschaftliche von Stadt eintreten, die Möglichkeit dies erfolgreich zu tun und dafür gewürdigt zu werden.
Mo 24.11.2008 · 19:30 · Domforum In der Reihe der "BDA Montagsgespräche" MIT BILDUNG STADT GESTALTEN Die Rolle von Schulen und Jugendeinrichtungen bei der Weiterentwicklung der Stadt
Bildung wird offener. Schulen und Jugendeinrichtungen verzahnen sich zunehmend mit den Stadtteilen, nutzen und prägen das Viertel in dem sie sich befinden. Schulen nehmen Stadtteilfunktionen auf oder nehmen außerschulische, kommunale Angebote in Anspruch. Die Chance, die sich daraus ergibt – Bildung als Partner und Motor in Stadtentwicklungsprozesse einzubinden – soll in Köln genutzt werden.
Rund um den Klingelpützpark entsteht eine Bildungslandschaft. Schulen, Jugendeinrichtungen und eine Kindertagesstätte sollen aus dem Bestand heraus weiter entwickelt und zu einem pädagogischen und baulich-räumliche Geflecht entwickelt werden. Als städtebauliche Grundlage für diese Entwicklung haben die Stadt Köln und die Montag Stiftungen aus Bonn einen Städtebaulichen Planungsworkshop initiiert und durchgeführt. Das BDA-Montagsgepsräch präsentiert die Ergebnisse und die Entwicklungslinien, die sich daraus ergeben.
Mo 15.12.2008 · 19:30 · Domforum In der Reihe der "BDA Montagsgespräche" POSITIONEN. 11 x 7 zum Dritten Junge Architekten stellen sich vor
Der BDA Köln lädt bereits zum dritten Mal junge Architekten und Stadtplaner ein, ihre eigene Position im Rahmen eines BDA-Montagsgespräches zu vertreten. Die Architekten präsentieren ihre Position als ein Statement in Bezug auf das Selbstverständnis, die inhaltlichen Ziele, die persönliche Motivation, welche das Rückgrat bilden für den alltäglichen Umgang mit Architektur, Stadtplanung, Gestaltungs- und Planungsprozessen.